Share your experience!
Hallo zusammen!
Im Moment tut sich ja doch wieder einiges am Markt für E-Book-Reader und auch im Bereich Tablet-PC´s...Deshalb mal die Frage an Euch: Werden Tablets für Euch eigentlich interessanter oder bevorzugt Ihr noch einen klassischen Reader?
Und: Welche Vor- oder Nachteile seht Ihr so am Reader bzw. Tablet an sich? Was ist Euch dabei wichtig?
Über Eure Gedanken dazu freue ich mich sehr! :smileyblush:
Hallo Aileen.
Zuerst: es freut mich sehr, dass du wieder ins Forum "zurück" gefunden hast!
Zu deiner Frage habe ich vor langer Zeit schon hier einen Kommentar abgegeben (der derweil letzte Eintrag im Thread). Daran ist jetzt, einige Monate später - aus meiner Sichts - nichts zu ändern. Denn nach wie vor sehe ich im Reader ein Buch, ein elektronisches Buch, aber ein Buch und nicht notwendig mehr als ein Buch und nicht weniger als eine Buch. Die einzige Zusatzfunktion gegenüber dem Papierbuch ist, dass ich in einem Gerät faktisch mehrere Bücher mit dabei habe.
Kein buntes Display, keine Konsolenspiele, kein Telefon, kein Fernseher, kein MP3 Spieler, kein Schnickschnak. Nur ein Buch.
Mein iPad ist mein Spielzeug, meine mobile, bunte, laute Musik-/TV-Anlage mit Spielfunktion und behelfsmäßigem Computer samt Kalender und Notizbuch und so.
Zwei Dinge. Getrennt, wie Auto und Waschmaschine.
Hallo Ines,
vielen Dank für das Willkommen!
Danke auch für deine schnelle Antwort sowie den Hinweis zum Thread. Ich habe ihn eben direkt nochmal überflogen...
Ich finde deinen Vergleich super - "...wie Auto und Waschmaschine" - sehr cool :smileyblush:
Ich freue mich auf noch weitere Meinungen
Ich kann mich Ines nur anschliessen und habe meine Meinung zu diesem Thema in diesem Forum schon einige Male kundgetan.
Ein Reader soll für mich keinesfalls eine eierlegende Wollmilchsau sein. Er hat dann weiterhin eine Existenzberechtigung, wenn er sich durch folgende zwei Eigenschaften von Tablets unterscheidet:
1. Nahezu ewige Akkulaufzeit. Hier besteht immer noch viel Verbesserungspotential. Die heutigen Reader laufen zwar schon recht lange, aber noch nicht lange genug. Fehler in der Firmware sorgen zudem dafür, dass es je nach geöffneter Datei zu sehr schnellen Entladungen kommen kann. Ich erwarte in Zukunft die Einlösung des schon immer gemachten Versprechens, dass bei eInk-Displays wirklich nur Strom für den Seitenwechsel benötigt wird und nicht für irgendwelche Prozesse, die im Hintergrund laufen. Zudem würde ich es schätzen, wenn der Akku vom Anwender ausgewechselt werden kann (Reserveakku für unterwegs).
2. Ein äusserst augenfreundliches, kontrastreiches, blendfreies, stromsparendes und schnelles Display. Auch hier kann noch viel verbessert werden, beispielsweise die Elimination der Ghosting-Effekte und die weitere Steigerung der Blättergeschwindigkeit.
Alle anderen Versuche, die Reader aufzupeppen (Farbdisplay, WLAN, Internet-Zugang, Spiele) würden meines Erachtens nur dazu führen, dass sie ihre Alleinstellungsmerkmale verlieren und im Elektronik-Allerlei nicht mehr erkennbar sind. Wollte ich ein Gerät mit solchen Funktionen und einer (verkümmerten) Lesemöglichkeit, würde ich heute schon zum Tablet greifen und nicht darauf warten, bis mir Marketing-Gurus Tablets als Reader anpreisen.
Hier gibt's übrigens einen sinnverwandten Thread.
Hallo
Ich bin überzeugt (und nach deiner Frage umsomehr), dass Sony den Markt auslotet und mit einem Tablet liebäugelt.
Ich bin ein Anhänger von E-Ink und einem reinen Lesegerät für Bücher.
Zum anderen könnte ich mir schon Tablets vorstellen, die viele andere Dinge besser können und auf denen man dann auch andere Werke liest (zBsp. Fachliteratur, Zeitschriften)
Grundsätzlich muss dann für mich so ein tablet frei sein von propietären Zwängen wie bei Apple oder beim Kindle von Amazon.
Wunschtraum: tablet mit frei bestimmbarem Betriebssystem (MS, Google, Linux etc) und frei bestimmbaren Programmen (je nach Betriebssystem).
Grüße
Heimer
Hi Aileen,
willkommen zurück!
Auch ich kann nur meine Stimme denen der beiden Vorredner hinzufügen. Ich möchte den Reader nicht mit dem Computer / Tablett vermischen. Ich geniesse das wesentlich augenfreundlichere Display des Readers und die langen Akkulaufzeiten. Wenn es die Reader nicht gäbe, hätte ich niemals so ausschliessliech auf Ebooks gewechselt, wie das inzwischen der Fall ist. Auch vor dem Reader habe ich Ebooks gelesen, immer mal wieder. Seit ich glückliche Besitzerin eines Readers bin lese ich fast nur noch Ebooks ( in 4 Jahren habe ich etwa 5 Papierbücher gekauft, 650 Ebooks).
Das einzige was ich an meinem - auch heissgeliebten Lappy - besser finde als am Reader ist, der kinderleicht austauschbare Akku, der auch die Nutzung von Wechselakkus erlaubt. Das steht bei mir ganz oben auf der Änderungswunschliste.
Cony
So eine Einigkeit. 😉
Letztendlich dreht sich alles um das Display.
Ein Reader ist ein elektronisches Buch und soll ein Buch möglichst augenschonend und papierbuchgetreu abbilden. Also E-Ink und 6" (max. 7", größer brauche ich es nicht), Akkulaufzeit so lange wie möglich.
Ein Tablet ist ein portales Internet-Surfbrett, auf der man auch lesen kann (ich allerdings nicht für längere Zeit). Also Farb-LCD und mindestens 9".
Beide haben so unterschiedliche Einsatzzwecke, dass für mich ein Vergleich unnütz ist.
Im Zweifelsfall würde ich mir ein Tablet kaufen, allerdings nicht als Ersatz für einen Reader, sondern als Ersatz/Ergänzung der PC-Abteilung (wobei bei mir neben Laptop und Netbook derzeit kein Bedarf besteht).
LG
Kim
Also ... es gäääbe da schon ein Tablet, das ich eveeeentueeell in Erwägung ziehen würde ...
www.notionink.com
Das hat nämlich ein umschaltbares Display. Ist allerdings auch nicht wirklich leicht. Die Displaygröße eines Tablets sagt mir zum Lesen auf jeden Fall mehr zu als Fünfkommairgendwas Zoll.
Wenn es denn mal zu kriegen wäre.
@Heimer: Sonys neue Tablets sind schon angekündigt: http://presscentre.sony.eu/content/detail.aspx?NewsAreaId=21&ReleaseID=6666
Android. Sehr fein!Das klappbare Tablet finde ich witzig - mal sehen wann man es sich im Real Life ansehen kann... im Zweifelsfall findet sich dann auch ein Bedarf. *g*